Schutzkonzepte in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen

Müssen wir uns als Fachkräfte in pädagogischen Einrichtungen denn nun wirklich mit diesem Thema beschäftigen, mögen Sie sich jetzt fragen? Wenn nicht wir schon genügend geschult und sensibilisiert sind im Thema, wer denn sonst?

Und trotzdem: sexuelle Übergriffe passieren auch in Institutionen, in denen der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Vordergrund steht. Täterinnen und Täter suchen sich häufig Betätigungsfelder im direkten Kontakt mit Kindern und Jugendlichen.

Dieses Fortbildungsangebot bietet Teams in Institutionen nicht nur eine Auseinandersetzung mit dem Thema „Institutionelle Wachsamkeit“, sondern kann auch ein unaufgeregteres Umgehen im Team durch Hinterfragen von Abläufen und Strukturen ermöglichen und damit ein wirksamer Baustein zur Prävention sein.

Johannes – Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), hierzu:

Wir müssen alle Kitas, Schulen Sportvereine oder Kirchengemeinden dafür gewinnen, Schutzkonzepte zu entwickeln und tagtäglich anzuwenden. Mit Schutzkonzepten stellen sich Einrichtungen und Organisationen ihrer Verantwortung, zu Orten zu werden, an denen Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch geschützt sind und Hilfe finden.
(Quelle: Pressemitteilung des UBSKM vom 17.11.2015 zum „Europäischen Tag zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung“)

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