Trauma und Traumafolgestörungen

Statistisch gesehen sitzen in jeder Klasse 2-4 Kinder, die in irgendeiner Form (sexuelle) Gewalt erfahren haben. Je jünger die Kinder waren, desto größer die Gefahr der Traumatisierung und der Ausbildung von posttraumatischen Belastungsstörungen.

Da in Schule und OGS nicht immer bekannt ist, welche belastenden Erfahrungen Kinder mitbringen, ist es oftmals schwierig, angemessen zu reagieren.

Aber wie erkenne ich, dass ein Kind nicht bloß der Störenfried oder der Tagträumer ist? Welche Anforderungen stellen diese Kinder an die pädagogischen Fachkräfte und wie kann professionell mit ihnen umgegangen werden?

Meine Fortbildung klärt darüber auf, was neurophysiologisch unter dem Begriff „Trauma“ zu verstehen ist, welche psychischen Auswirkungen sich im Alltag der betroffenen Kinder zeigen und welche Möglichkeiten Pädagoginnen und Pädagogen haben, angemessen darauf zu reagieren. Ich stelle Übungen aus der Traumapädagogik als eine Form der Intervention vor, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst ausprobiert werden können.

 

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